Hallo Ihr Drei, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei hejhej-mats kurz vor:

Anna und Sophie: Gründerinnen von hejhej-mats

Kania: Marketing und Product Development

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startups, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Wir sind die Gründerinnen von hejhej und haben die erste closed-loop Yogamatte entwickelt. Das bedeutet, dass unsere Yogamatte aus recycelten Materialien besteht und am Ende des Produktlebenszyklus auch wieder recycelbar ist. So haben wir einen geschlossenen Produktkreislauf kreiert. Für die Produktion nutzen wir Schnittreste, die in der Schaumstoffindustrie anfallen.

Welches Problem wollt Ihr mit hejhej-mats lösen ?

Es gab keine Yogamatte auf dem Markt, die wirklich nachhaltig ist. Wir möchten den Menschen die Möglichkeit geben, eine Yogamatte zu erwerben, die gut für unsere Gesellschaft und Umwelt ist.

Wie ist die Idee zu hejhej-mats entstanden ?

Anna und ich waren privat in einer Kunstausstellung, in der eine türkische Künstlerin Yogis anprangerte, da diese oft denken recht nachhaltig zu leben und dennoch Yoga auf einer billigen und schädlichen Plastikmatte praktizieren. Wir fühlten uns ertappt, denn auch wir haben uns bis zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch nie Gedanken über unsere Yogamatte gemacht. Als wir dann nach Produkten recherchierten wurden wir sehr enttäuscht und haben dann kurzerhand entschlossen es selbst in die Hand zu nehmen und die erste closed-loop Yogamatte zu entwickeln.

Wie würdest Du Deiner Großmutter hejhej-mats erklären ?

Nachhaltige Gymnastik Matte, die fair in Deutschland hergestellt wird und gut für unsere Umwelt ist

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Wir haben mittlerweile nicht nur eine Yogamatte sondern weitere Yoga Produkte launchen können.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Unsere Yogamatten werden aus recycelten Materialien hergestellt und sind am Ende zu 100% recycelbar. Hier haben wir ein Rücknahmesystem entwickelt, bei dem Kunden/innen die hejhej-mat kostenfrei zu uns zurückschicken können. Zudem erhalten sie einen 15% Rabatt Code für den nächsten Einkauf bei uns. Pro verkaufter hejhej-mat spenden wir zudem 1€ an die NGO EarthChild Project. Diese ermöglicht Kindern in den Townships von Südafrika Yoga und Umweltunterricht. Das Herz von hejhej ist also Nachhaltigkeit und jede Entscheidung wird in diesem Sinne getroffen.

Wie genau hat sich hejhej-mats seit der Gründung entwickelt ?

Wir haben mit hejhej während unseres Master Studiums angefangen und hatten auch nur unsere Yogamatte im Kopf. Mittlerweile liegt das Studium bereits einige Jahre her, wir können Vollzeit an hejhej arbeiten und schon weitere Produkte entwickeln können. 

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Wir haben zum 1.8, also ganz frisch, unsere erste Festangestellte, Kenia, angestellt und sind super happy, dass unser hejhej-team nun langsam wächst.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Die Produktentwicklung war eine sehr große Herausforderung und mit einigen Rückschlägen verbunden. Wir hatten Anfangs geplant diese bereits nach einem Jahr abgeschlossen zu haben, das hat allerdings deutlich länger gedauert als erwartet.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Wir haben daraus gelernt, dass man sehr hartnäckig bleiben muss und immer weiter an die Idee glauben muss. Auch wenn Rückschläge und Herausforderungen kommen, sollte man sich nicht entmutigen lassen. Zudem ist es sehr wichtig, dass man geduldig ist, auch wenn das oft sehr schwer ist.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Wir hatten eine sehr spontane und intuitive Idee und sind hier dran geblieben und haben unseren Traum nie aufgegeben. So haben wir es geschafft die erste closed-loop Yogamatte zu entwickeln und nun bereits weitere Produkte anbieten zu können.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Wir haben für unsere ersten zwei Produkte, die Yogamatte und die Yogatasche, jeweils eine Crowdfunding Kampagne durchgeführt. Diese waren sehr erfolgreich und haben uns geholfen die Produktion zu finanzieren. Ansonsten wachsen wir organisch und haben keinerlei Investor an Bord.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir möchten unsere hejhej Produkte weiter verbreiten, sodass noch viel mehr Leute von unseren closed-loop Produkten hören und diese nutzen. Es sollen auch neue hejhej Produkte gelaunched werden.

Vielen Dank für das Interview.

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