EATdahoam möchte Convenience Produkte auf ein neues Level bringen

Hallo Philipp, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei EATdahoam kurz vor:

Mein Name ist Philipp Hadler und ich bin gebürtig aus Bayern. Mit meinem Team habe ich bereits mehrere Jahre zusammengearbeitet, woraus eine tiefe Freundschaft entstanden ist. 2018 entstand dann die Idee eines gemeinsamen Startups.

Als Geschäftsführer war es mir wichtig ein Team zusammenzustellen, bei dem sich die verschiedenen Talente und Charaktere optimal ergänzen und unterstützen. Daher kümmert sich Christoph mit seiner jahrelangen Berufserfahrung nun um die gesamte Produktion vom Einkauf bis zur Lagerung. Seine Frau Annika ist zuständig für die gesamte Administration, Kundenbetreuung und den Verkauf. Sie ist aber so flexibel, dass sie auch überall helfen kann, wo es brennt. Für Marketing und Akquise ist Marie verantwortlich. Ich selbst kümmere mich hauptsächlich um die Finanzierung und die Erweiterung des Netzwerkes regionaler Partner.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startups, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Die EATdahoam produziert bayerische und alpenländische Speisen für
Privatpersonen. Wir legen hierbei sehr großen Wert auf die Regionalität der Zutaten und verzichten auf künstliche Zusätze und Aromen. Mit unseren handgemachten Gerichten möchten wir zeigen, dass die deutsche Küche und ihre Saisonalität eine große und natürliche Vielfalt bietet.

Welches Problem wollt Ihr mit EATdahoam lösen ?

Wir möchten Convenience Produkte auf ein neues Level bringen und eine natürliche Alternative bieten zu industriell hergestellter Massenware voller künstlicher Zusätze. Unsere Produkte sind genauso schnell und einfach zuzubereiten, wie herkömmliche Convenience, jedoch sind unsere Produkte aus 100% natürlichen und regionalen Zutaten und handgemacht.

Wie ist die Idee zu EATdahoam entstanden ?

Die Grundidee, Gastronomiebetriebe mit hochwertiger Ware zu beliefern und zu entlasten, wurde aufgrund der Coronakrise schwer umsetzbar. Durch die Schließung der Betriebe musste ein neuer Absatzmarkt her. Wieso nicht gleich den Endkunden die Produkte anbieten? Schon war die Idee für EATdahoam geboren.

Wie würdest Du Deiner Großmutter EATdahoam erklären ?

Mit EATdahoam bieten wir handgemachte, altdeutsche Gerichte nach Originalrezept für Jedermann.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Ja, aus einem ursprünglichen B2B Konzept für die Gastronomie wurde ein B2C Unternehmen mit Onlineshop.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Die von Hand produzierte Ware wird portioniert, schockgefroren und schließlich tiefgekühlt verkauft. Wir bieten unsere Produkte über unseren eigenen Onlineshop an und planen aktuell auch den Verkauf der Ware im lokalen Einzelhandel.

Wie genau hat sich EATdahoam seit der Gründung entwickelt ?

Seit der coronabedingten Änderung des Konzepts im November gibt es wenig zu berichten. Der Onlineshop konnte Ende Dezember starten, nun stehen Ausweitung und Bekanntheitsgrad im Vordergrund.

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Wir sind zu fünft und können noch keine nennenswerten Umsätze vorweisen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Wir haben die nötigen Anforderungen für die Hintergrundeinstellung eines
Onlineshops unterschätzt, vor allem die Verknüpfung mit Zahlungs- und
Versanddienstleistern war eine wirkliche Herausforderung.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Eine kurzfristige Umstellung des Konzepts ist auf jeden Fall mit vielen
Herausforderungen und erheblichem Zeitdruck verbunden. Nach Möglichkeit sollte vorab vielleicht ein Plan B vorhanden sein.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Bei der Herstellung der Produkte. Der Geschmack hat bis jetzt alle Kunden
überzeugt 😉

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Eine Kombination aus Eigenkapital und Finanzleasing.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir möchten den Onlineshop weiter ausbauen und bekannt machen und die Produkte auch im Einzelhandel anbieten.

Vielen Dank für das Interview.

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