Die Filmagentur What The Film in München wird vorgestellt

Hallo Hans, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei What The Film kurz vor:

Hallo, ich bin Hans von Brockhausen, 36 Jahre alt und einer von drei Gründern der Filmagentur What The Film in München.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

What The Film erzählt Geschichten und beleuchtet die Menschen oder das Produkt dahinter – kreativ, emotional, aber vor allem außergewöhnlich. Wir wissen: anders erzählen heißt auch anders wahrgenommen werden.

Dabei setzen wir auf Authentizität, Augenhöhe und Effizienz – wir können Kino, müssen aber nicht mit einem LKW Technik vorfahren.

Welches Problem wollt Ihr mit What The Film lösen ?

Wir befreien mit unserem Invest innovative und nachhaltige Startups aus ihrem Dilemma, für die Finanzierung ein aktives Marketing betreiben zu müssen, dafür logischerweise aber noch kein Kapital zur Verfügung zu haben. Für die meisten Startups ist Video-Marketing der Kern ihrer Kampagnen, vor allem für Social Media.

Wie ist die Idee zu What The Film entstanden ?

Matze und Max arbeiten seit Jahren in der Filmproduktion. Ich komme aus dem Fernsehjournalismus. Bei einem gemeinsamen Projekt in London hat es gefunkt und „Boom“ gemacht. Als mit Corona die Welt still stand, haben wir uns bewegt und gegründet. Im Lockdown? Eine Firma aufgemacht? What The F*ck!! Naja, es wurde dann doch What The Film.

Wie würdest Du Deiner Großmutter What The Film erklären ?

Liebe Omi,

du sitzt am See und beobachtest Gänse auf dem Wasser. Natur und Mensch vereint. Nichts fällt auf, alles scheint im Gleichgewicht, als wäre die Zeit stehen geblieben. Ein malerischer fast schon emotionaler Moment der Ruhe. Und plötzlich holst du ein Stück Brot aus der Tasche. What The Film ist das Brot!

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Wir haben mit dem Crowdfunding-Film-Konzept unser Produktions-Portfolio insgesamt noch einmal bereichert. Der Austausch mit innovativen Gründer:innen erweitert unseren Horizont ungemein und beflügelt uns bei unserer kreativen Arbeit.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Unser Geschäftsmodell basiert auf dem Invest in innovative, nachhaltige Startups. Wir entwickeln gemeinsam mit den Gründer:innen Filmkonzepte und Marketingstrategien, die wir in Vorleistung für deren Kampagnen umsetzen. Nur bei Erreichen der zuvor festgelegten Finanzierungsziele, werden wir für unsere Arbeit bezahlt. Das schafft Vertrauen und im besten Fall langfristige Partnerschaften, da sowohl die Gründer:innen als auch wir größtmögliches Interesse an einer erfolgreichen Marketingstrategie haben.

Wie genau hat sich What The Film seit der Gründung entwickelt ?

Es sind in den letzten Monaten immer mehr Zoom-Calls geworden. Wir werden als kreative und nahbare Filmagentur in München und darüber hinaus wahrgenommen. Neben unserem Kerngeschäft und dem Crowdfunding-Film-Angebot drehen wir seit Anfang des Jahres eine Doku über die Münchener Clubszene in der Pandemie. Der Firmen-Kalender gleicht einem bunten Tuschkasten.

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Wir sind insgesamt vier Mitarbeiter:innen und arbeiten darüber hinaus mit einem großen Pool an freien Mitarbeiter:innen. Unsere Umsatzzahlen orientieren sich natürlich auch an den Startups, die wir unterstützen: in Raketensprache ausgedrückt: ein kleiner Schritt für uns bedeutet laut Geschäftsmodell ein großer Schritt für das Startup.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Tatsächlich ist uns die Kaffeemaschine schon oft übergelaufen – wir führen hier ein internes Fail-Ranking. Ansonsten sind uns große Rückschläge zum Glück bisher erspart geblieben. Wir sind sehr offen in der Kommunikation, sprechen Probleme sofort an und begegnen uns gegenseitig und unseren Kund:innen immer auf Augenhöhe. Das macht schon viel aus.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Wir haben gelernt, dass wir uns immer ehrlich eingestehen, was wir können und was nicht.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Im Bereich Kommunikation und Außendarstellung lassen wir unserem Kopfkino gerne freien lauf – und das kommt gut an. Unsere Inhouse-Produktionen werden geteilt. Du kannst deinen Kund:innen nichts abverlangen, was Dir selber nicht auch Spaß machen würde. Für unseren Claim „ganslose Gänsehaut“ haben wir auf einen Tierhof mit zwei Kampfgänsen gedreht. Erika und Werner sind jetzt unsere besten und lautesten Mitarbeiter:innen.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Wir finanzieren uns eigenständig über eine gute Auftragslage.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir wollen für innovative und nachhaltige Startups nicht nur der Raketenantrieb sein, sondern natürlich auch gerne mit ihnen mittelfristig wachsen. Vielleicht machen wir die Welt damit ein bisschen besser. Ganslose Gänsehaut ist da schon mal ein erster guter Schritt.

Vielen Dank für das Interview.

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