Planstack – so behält man den Überblick bei jedem Bauprojekt

Hallo Linda, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Planstack kurz vor:

Freue mich dabei zu sein! Ich bin 27 Jahre und habe vor gut einem Jahr mit meinen beiden Mitgründern Sascha und Alex das Startup Planstack gegründet. Unser Team ist in den letzten Monaten stark gewachsen, mittlerweile sind wir insgesamt 10.

Vielleicht möchtest Du uns euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Wir haben eine Webanwendung entwickelt, die Bemusterungs- und Sonderwunschprozesse von Wohnbauprojekten unterstützt. Bauträger stellen ihren Kunden Planstack zur Verfügung. Diese können dadurch zum einen Informationen zu ihrer Einheit und dem Bauvorhaben abrufen, auf der anderen Seite können sie darüber auch ihre Einheit sozusagen einrichten und Änderungswünsche anfragen. Die Informationen der Wohnungskäufer, wertet Planstack sogleich automatisch aus und ermöglicht es dem Bauunternehmen diese mithilfe eines standardisierten Prozesses abzuarbeiten und (soweit gewünscht) die Einbauarbeiten direkt an die entsprechenden Handwerksunternehmen weiterzugeben.

Welches Problem wollt Ihr mit Planstack lösen ?

Planstack hebt den Vertrieb von Bauunternehmen aber auch das anschließende Projektmanagement für die Baustelle auf ein völlig neues Level. Beides verläuft aktuell noch größtenteils analog oder unter der Verwendung zahlreicher Excel-Tabellen. Mit unserer Anwendung verbinden wir nun den Vertriebsprozess mit dem Baustellenprozess und schaffen dadurch eine hohe Transparenz zwischen allen Beteiligten bis zum Handwerker – und ganz nebenbei ist dann auch der Wohnungskäufer am Ende durch die frühzeitige Einbeziehung zufriedener.

Wie ist die Idee zu Planstack entstanden ?

Ich habe selbst knapp 3 Jahre in der Bau- und Projektleitung schlüsselfertiger Bauprojekte gearbeitet. Bei einem großen Wohnungsbauprojekt hatte ich u.a. die Aufgabe mit Wohnungskäufern deren Innenausstattungsprodukte, wie z.B. Parkett, Fliesen, Waschtisch etc. abzusprechen, aber auch diese Wünsche mit den einzelnen Handwerksunternehmen auf der Baustelle zu koordinieren. Wir haben es damals, wie auch viele andere Unternehmen noch heutzutage, mit Listen und handgezeichneten Plänchen gelöst – das hat gut funktioniert, war aber natürlich äußerst arbeits- und zeitintensiv. Daher habe ich mich mit meinen beiden Mitgründern zusammengetan, die beide aus der Webentwicklung kommen und wir haben uns eine Lösung für dieses Problem überlegt…

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Wir sind auf jeden Fall fokussierter geworden. Anfangs wollten wir mit Planstack sozusagen alles abdecken und in jedem Segment des Bauprozesses mitwirken. Wir haben aber schnell gemerkt, dass wir geplanter vorgehen müssen und unser Produkt Schritt für Schritt erweitern sollten.

Wie genau hat sich Planstack seit der Gründung entwickelt ?

Planstack hat sich von einer kleinen Idee zu einem Produkt und einem Unternehmen entwickelt, dass nun die Digitalisierung der Baubranche direkt mitgestaltet. Das ist nach wie vor ein sehr spannendes Projekt und wir versuchen uns auch ständig weiterzuentwickeln und weitere Prozessschritte zu digitalisieren.

Vielen Dank für das Interview.

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