Benetory – macht nachhaltige und hochwertige Fashion

Hallo Sebastian, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Benetory kurz vor:

Hallo, danke für die Einladung und die Möglichkeit uns hier vorstellen zu dürfen!

Wir von Benetory wollen die Welt ein Stückchen besser machen und haben uns deshalb Nachhaltigkeit und Fairness auf die Fahne geschrieben.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startups, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Klar das mache ich natürlich gerne:

Unsere Unternehmensphilosophie basiert auf der Idee, wie schon erwähnt, die Welt Stück für Stück zu verbessern. Da dies alleine nicht so einfach zu realisieren ist, bieten wir jedem die Gelegenheit, Teil eines großen Projektes zu werden. #bepartofit

Als Basis für unsere Kleidung dienen ausschließlich fair hergestellte und gehandelte Rohstoffe. Diese unterliegen strengen Auflagen und ständigen Kontrollen. Besonderes Augenmerk legen wir auf zertifizierte Vertragspartner und verwenden ausschließlich Bio-Farben.

Durch unsere Kooperation mit Hilfsorganisationen hat der Kunde die Möglichkeit, nach jedem Einkauf zu entscheiden, an wen wir einen Teil unseres Gewinnes spenden. Um diese Spenden übersichtlicher zu gestalten, haben wir eine eigene Währung mit dem Namen „Dees“ eingeführt. Diese erhält man beim Einkauf unserer Produkte kostenlos dazu und kann sie dann beliebig aufteilen. Der Kunde entscheidet also, wer von uns gefördert werden soll, ohne dass es auf seine Kosten geht!

Zusätzlich bieten wir Jung-Designern eine Plattform, auf der sie eine kleine Auswahl ihrer eigenen Kreationen präsentieren können. Ihr entscheidet in regelmäßig stattfindenden Onlinevotings, welche Motive euch am besten gefallen. Der Designer mit den meisten Stimmen präsentiert seine Styles anschließend als Limited Edition in unserem Shop.

Welches Problem wollt Ihr mit Benetory lösen ?

Wie eigentlich schon jeder weiß, ist die Modeindustrie eine der Schlimmsten.

Leute werden ausgebeutet, Ressourcen vergeudet und unsere Umwelt bis über die Grenzen hinaus belastet. Benetory macht dieser Entwicklung einen “Strich durch die Rechnung”. Biologisch und nachhaltig produzierte Kleidung stellt das Gleichgewicht in den armen Regionen dieser Welt wieder her! Den Mitarbeitern entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird ein besseres Leben ermöglicht.

Wie ist die Idee zu Benetory entstanden ?

Die Idee, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, schlummert schon lange in mir.

Ausschlaggebend war der Umstand, dass ich sehr groß bin und immer wenig bis keine passende Kleidung für mich gefunden habe. Also haben Julian, mein Mitgründer, und ich kurzerhand beschlossen, dass wir selbst Mode machen wollen.

Aber nicht Mode wie jeder andere, sondern so, dass es transparent und nachvollziehbar ist, wie sie hergestellt wird.

Das war zu Beginn gar nicht so einfach.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Benetory erklären ?

Ich muss mir gerade vorstellen, wie meine Großeltern wohl geschaut hätten, wenn ich Ihnen erzählt hätte, was ich mache. 🙂 Sehr amüsant muss ich feststellen.

Benetory ist ein Unternehmen, das T-Shirts, Pullover und Caps herstellt. Hierbei achten wir sehr darauf, wie unsere Artikel produziert werden.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Ja total. Es ist noch viel mehr dazugekommen. Wir haben einen kleinen Marktplatz gebaut, auf dem wir auch andere Marken mitanbieten können. Zudem machen wir nachhaltige Mode für Schulen, Vereine und Unternehmen mit den Designs, die wir gemeinsam entwerfen oder die uns vorgegeben werden. Und wir halten Vorträge in Schulen, Unternehmen oder bei Veranstaltungen zum Thema „Faire Produktion von T-Shirts“

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Auf verschiedenen Wegen. Wir vertreiben sowohl online als auch in stationären Läden. Eigentlich wollten wir dieses Jahr expandieren und unsere Waren deutschlandweit anbieten, allerdings hat uns das Virus den Plan gehörig versaut.

Aber wir lassen uns nicht entmutigen und schieben den Plan einfach etwas nach hinten.

Wie genau hat sich Benetory seit der Gründung entwickelt ?

Sehr unterschiedlich muss ich feststellen. Zu Beginn liest man natürlich viel und versucht zu erahnen was einen erwartet. Aber ich kann sagen, wenn man selbst gründet, macht man viele Erfahrungen, die man sonst natürlich nie gemacht hätte.

Vom Höhenflug der ersten Umsätze bis hin zur Angst vor dem Aus ist alles dabei gewesen. Aber wir haben schon viele Widrigkeiten überstanden und auch mit Glück konnten wir stetig wachsen.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Unser Team umfasst im Moment 5 Leute. Mitarbeiter per se haben wir noch keine.

Wir haben uns aber so aufgestellt, dass wir jederzeit schnell und stark skalieren können.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Da gibt es eine Sache, die mir im Gedächtnis geblieben ist. Es war kurz vor dem Launch der Marke. Hier sind wir nochmal zu einem mittlerweile befreundeten Anwalt gegangen und wollten nur kurz bei einem Kaffee abklären, dass unsere Marke eingetragen werden kann. Konnte sie nicht… eine Woche vor Launch… Alles war fertig: Flyer Plakate Homepage Designs Werbeauftritte… usw.

All das mussten wir als innerhalb von wenigen Tagen ändern und natürlich auch einen neuen Namen für unsere Modelinie finden.

Das haben wir mit vielen, vielen Stunden Arbeit geschafft und DEETORY war geboren. Das war wirklich krass und hat uns viel Kraft gekostet. Und dabei waren wir noch nicht mal mit unserem Shop online! Verrückt!

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Doch erst nochmal den Rat eines Experten einzuholen, bevor man blauäugig loslegt. Zum Glück ist es damals gut ausgegangen für uns.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

In der Anpassung unseres Konzepts an die Gegebenheiten.

Da wir offen sind für neue Ideen und auch flexibel genug neue Prozesse schnell umzusetzen, konnten wir den zweig mit der CI Kleidung für uns eröffnen.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Einlage der Gesellschafter und Gründerkredit. Ohne diesen wäre das Ganze nicht möglich gewesen. Wir sind aber mittlerweile fast wieder frei von den Altlasten. Das war uns sehr wichtig.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir möchten gerne in Läden und Shops zu finden sein, die auf die gleichen Werte wie wir achten. Aber natürlich verschließen wir uns nicht vor Ideen und Anregungen anderer Unternehmer, damit die Welt zusammen besser machen. Vorgenommen haben wir uns 20 Läden und Shops für dieses Jahr. 😉

Vielen Dank für das Interview.

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