Kultify sorgt dafür, dass sich Mitarbeiter wieder wohlfühlen

Hallo Stephan, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Kultify kurz vor:

Hallo, sehr gerne. Ich bin Stephan, der Gründer und Geschäftsführer von Kultify. Zusammen mit Jan, unser CTO und Mitgründer, haben wir Kultify vor etwa drei Jahren gegründet.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Wir unterstützen Unternehmen durch moderne Befragungslösungen dabei, zielgerichtet genau die Insights und Kennzahlen zu generieren, die entscheidend für eine gemeinsame Weiterentwicklung von Unternehmen und Mitarbeitern sind.

Welches Problem wollt Ihr mit Kultify lösen ?

Herkömmliche Befragungslösungen haben in der Regel mindestens eines der beiden Probleme:

  1. Sie sind von der Stange und nicht an die jeweiligen Zielsetzungen und Voraussetzungen des Unternehmens angepasst.
  2. Die Arbeit mit den Befragungsergebnissen wird durch nicht zeitgemäße Berichttypen deutlich erschwert.

Durch die Arbeit mit verschiedenen wissenschaftlichen Modellen und unserer Online-Plattform können wir Unternehmen eine Befragungslösung bieten, die zielgerichtete Einblicke durch moderne Auswertungsmöglichkeiten bietet.

Wie ist die Idee zu Kultify entstanden ?

Meine Masterarbeit habe ich zum Thema „Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor für Unternehmen“ geschrieben. Ein Teil von meiner Arbeit war es, mich damit zu beschäftigen, wie man die Kultur in Unternehmen messbar macht. Das in diesem Rahmen von mir entwickelte Modell habe ich auch gleich bei einem Unternehmen eingesetzt und hier ein tolles Feedback bekommen. Das war sozusagen der Startpunkt von Kultify.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Kultify erklären ?

Das habe ich tatsächlich schon einmal gemacht. 🙂
Wir helfen Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter besser zu verstehen, indem wir diese zu ihrer aktuellen Situation befragen. Dabei möchten wir keine unnötigen Fragen stellen, sondern sehr präzise genau die Themen abfragen, die für Unternehmen und Mitarbeiter wichtig sind.

Zusätzlich ist uns wichtig, dass Unternehmen und Mitarbeiter sehr einfach mit den gewonnenen Ergebnissen arbeiten können.

Unser Ziel ist es, dass Unternehmen und Mitarbeiter sich durch diese Einblicke gezielt weiterentwickeln können.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Ja. Angefangen haben wir mit einer einmaligen Kulturanalyse. Mittlerweile hat sich unser Wissen und unsere Online-Plattform so weiterentwickelt, dass wir von einmaligen, größeren Befragungen bis zu regelmäßigen Puls-Checks alles abbilden können.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Unternehmen zahlen eine Lizenzgebühr, um Kultify nutzen zu können.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Zu Beginn von Kultify waren Jan und ich frisch aus der Uni raus und hatten nicht wirklich einen Plan, wie man ein Unternehmen aufbaut. Die ersten 12 Monate haben wir durch das Exist-Gründerstipendium einiges an Budget zur Verfügung gehabt, welches wir im Nachhinein betrachtet zum größten Teil definitiv anders hätten investieren können.

Hier haben wir doch einiges an Lehrgeld gezahlt und auf jeden Fall eine Menge an Potenzial liegen lassen.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Viel mehr den Rat von bereits erfolgreichen Gründerinnen und Gründern suchen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Trotz verschiedener Anpassungen und Veränderungen hat sich doch ein roter Faden durch die Entwicklung von Kultify gezogen: Die Vision, Unternehmen zu befähigen, sich gemeinsamen mit ihren Mitarbeitern weiterentwickeln zu können.

Ich denke, eine starke Vision ist entscheidend, um als Startup im ständigen Auf und Ab nicht die Orientierung zu verlieren.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Wir sind gebootstrappt.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

In den nächsten 12 Monaten möchten wir uns als moderner Anbieter für digitale Befragungs- und Feedbacklösungen am Markt etablieren.

Vielen Dank für das Interview.

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